MAGURA HC3 im 1/8 Meile Sprint

Die 1/8 Meile Rennen der Sultan of Sprint Serie sind bekannt für brachiale Beschleunigung und enormen Speed. Aber mindestens genauso für feinste Präzision und Adrenalin im Startgate. Zusammen mit Sprint-Pilotin Amelie Mooseder haben wir einen Blick auf die Besonderheiten des Sports geworfen.

Titelbild (c) Marc Holstein/ BMW Motorrad

Nicht selten erntet Amelie erstaunte Blicke, wenn sie nach der 1/8 Meile ihren Helm abnimmt. Eine Frau im Sprintsport ist noch immer die Seltenheit, aber mit Puppen hat Amelie noch nie gespielt. Ihre Leidenschaft betitelt Amelie heute als „frühkindliche Prägung“, fuhr sie doch schon als kleines Kind auf dem Tank ihres Papas mit. Statt ins Spieleland ging es beinahe wöchentlich ins BMW Museum. Motorräder sind ihr quasi in die Wiege gelegt.

Heute fährt Amelie europaweit Wettbewerbe der 1/8 Meile  „Sultan of Sprint“ Serie. In Spitzenläufen erreicht sie Geschwindigkeiten von über 220 km/h in nur 5,5 Sekunden. Was in erster Linie brachial klingt, ist in höchstem Maße Präzisionsarbeit. Über Sieg oder Niederlage entscheidet vor allem der Start und ein präzises Gefühl der Pilotin. In Millisekunden muss Amelie die Kupplung betätigen, Gas geben und ihre BMW Spitfire kontrolliert über die Strecke jagen. Launch Control Fehlanzeige.

Gallery (c) Andri Margadant/ Photocab

Amelies Arbeitsgerät ist mindestens genauso eindrucksvoll wie der Sport selbst. Das Monster aus dem Hause VTR Customs ist ein Spiegel der Vergangenheit seines Erbauers. Bevor Daniel zu einem der begehrtesten Customizer der Welt wurde, schraubte er an Flugzeugen des 2. Weltkriegs. Komplett in Aluminium gehüllt bringt die Spitfire beide Seiten zusammen. Wie damals die alten Sternmotoren, spuckt auch die Spitfire zu Showzwecken Feuer! Die Basis der BMW R 1200 R ist heute nur schwer erkennbar.

Klarer Fall, dass bei dieser brachialen Optik auch technisch kein Wünsche offen bleiben dürfen. Die Verbindung zwischen Pilot und Maschine ist seit vielen Jahren der MAGURA HC3 vorbehalten. Der Name MAGURA hat einen ganz besonderer Platz in der Familie Mooseder. Amelies Vater Sepp erkennt noch heute MAGURA Gasgriffe am Geruch und schwärmt minutenlang von den Meilensteinen der schwäbischen Armaturen, die er schon zu Jugendzeiten verwendete. Die Produkte sind Sepp so vertraut, dass er sie mit allen Sinnen und sogar blind erkennt. Pure Leidenschaft. Keine Frage, dass für Sepp unsere heiligen Hallen öffneten: Das MAGURA Museum…

Zu Gast bei MAGURA – Die Vorfahren der HC3.

Tradition wird bei MAGURA groß geschrieben. Alle heutigen Technologien sind Ergebnis langjähriger Ingenieursarbeit und stolz von vier Generationen Firmengeschichte.

Die Meilensteinen der MAGURA Geschichte werden sorgfältig in einem eigenen Museum gelagert  – hier ruhen Produkte ab 1923, darunter auch der Geradzugregulierhebel, dessen Zahnstange noch heute das MAGURA Logo ziert. Mit einer geraden Zugbetätigung sorgte der Hebel für eine besonders reibungsarme und langlebige Bedienung von Maschinen – ein echter Dauerbrenner seiner Zeit und Wegbereiter für folgende Entwicklungen rund ums Bremsen und Kuppeln.

Keine Frage, dass Amelie und ihr Vater im Museum schnell die Erinnerungen ihrer ersten Motorradfahrten fanden. Doch was macht die MAGURA Armaturen noch heute so besonders?

Was macht die heutigen Kupplungsarmaturen aus?

Das Herzstück der heutigen HC3 sind das 90° Radial Design und die HCT Technologie.

Druckstange und Zylinder befinden sich im 90° Winkel zum Lenker, was zu geringeren Übertragungsverlusten und einem direkteren Betätigungsgefühl führt.

Dank des patentierten, dreifach verstellbaren Hebellagerpunkts kann das Betätigungsgefühl zudem individuell eingestellt werden. Die Verstellung ähnelt einer +/- 1 mm Änderung des Kolbendurchmessers und sorgt so für ein härteres oder weicheres Gefühl an der Kupplung. Perfekt, um die Kupplung auf die eigenen Bedürfnisse und das Motorrad anzupassen. In allen Einstellungen bleibt das reibungsarme 90° Design erhalten.

Wie schon damals die MAGURA Armatur am Motorrad ihres Vaters, besticht auch Amelies HC3 mit dem wohl reibungsärmsten Betätigungsgefühl ihrer Zeit. Ein wichtiger Baustein für die ganz besondere Performance ihrer BMW Spitfire Sprintmaschine.

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