Loic Brunis Custom Hebel

Loic Bruni zeigt seinen Custom-3D-gedruckten Titanium Hebel.
Loic Bruni und sein Custom Titanium Hebel.

Keine Hand ist wie die andere – wieso sollte dann jede denselben Bremshebel fahren? Zusammen mit DH-Weltmeister Loic Bruni ging Magura auf die Suche nach der perfekten Hebelergonomie – ohne Erfolg. Stattdessen die Erkenntnis: Ergonomie ist eine ganz individuelle Angelegenheit. Deswegen gibt MAGURA mit dem Produktprogramm #customizeyourbrake auch Endkunden die Möglichkeit, ihre Hebelergonomie an die persönlichen Vorlieben anzupassen.

Aluminium Basis mit wechselbaren Hebelformen aus dem 3D-Drucker.
Auf der Suche nach der perfekten Hebelform: Aluminium Basis mit wechselbaren Hebelformen aus dem 3D-Drucker.
Downhill-Weltmeister Loic Bruni vergleicht die Hebeloptionen.
Downhill-Weltmeister Loic Bruni vergleicht die Hebeloptionen.

Die Arbeit mit Athleten ist für Unternehmen wie MAGURA von unschätzbarem Wert. Profis, wie Danny McAskill und Loic Bruni, geben wertvolle Einblicke in die speziellen Bedürfnisse versierter Athleten. Die daraus resultierenden Ideen, münden nicht selten in serienreife Produkte. Ein gutes Beispiel dafür ist der HC3 1-Finger Hebel für die MAGURA MT7: er wurde in Zusammenarbeit mit Danny MacAskill entwickelt und ist mittlerweile eins der begehrtesten Nachrüstteile für ambitionierte Mountainbiker.

Maßgeschneidert für den Weltmeister

Seit Anfang des Jahres  unterstützt MAGURA das Specialized XC und Gravity Team. Nach den ersten Test-Camps zeigte sich, dass insbesondere DH-Weltmeister Loic Bruni sehr genaue Vorstellungen hinsichtlich der Bremsperformance hatte. Dazu gehörten in erster Linie Ergonomie und Bedienung der Bremse. In einer ersten Skizze zeichnete Loic Bruni die Shape seines Wunschhebels auf ein Blatt Papier. Um seine Bedürfnisse besser verstehen und in der Praxis testen zu können, entwickelte die MAGURA Entwicklungsabteilung daraufhin einen Prototypen als Testbasis.

Der Loic-O-Mat, wie er intern mit einem Augenzwinkern genannt wird, ist eine Kombination aus einem fest montierten Aluminiumträgerhebel und 13 verschiedenen, 3D-gedruckten Hebelformen. Die Hebelformen lassen sich leicht am Trägerhebel anbringen und schnell austauschen, wodurch Loic die unterschiedlichen Formen unter Realbedingungen testen konnte und seine ideale Shape fand. Auf Basis dieser Erfahrungen produzierte MAGURA einen perfekt auf Loic abgestimmten Hebel, der beim Weltcup-Rennen in Fort William das erste Mal zum Einsatz kam.

„Die Anforderungen von Loic waren ziemlich extrem. Er möchte seinen Druckpunkt weit entfernt vom Lenker und eine harte Übersetzung für volle on/off Bremspower. Alles oder nichts. Die kurze Shape des Hebels ist eher flach und gerade. Am Druckpunkt steht der Hebel klar parallel zum Lenker, damit der Finger in dieser Position nicht rutscht. Auf der breiten Grifffläche kann Loic so seinen Finger bewegen und entlasten“, sagt Reiner Künstle, Entwicklungsingenieur bei MAGURA.

Der finale Prototyp von Loics Hebel besteht aus Titan und kommt aus dem 3D-Drucker. Dieses Produktionsverfahren ermöglichte dem Entwicklungsteam sehr kurze Produktionszeiten ohne bei Festigkeit oder Gewicht Abstriche machen zu müssen.

Trial Legende Danny MacAskill im Gespräch über Hebelergonomie.
MAGURA bietet viele verschiedene Hebeloptionen an. So kann jeder das meiste aus seiner Bremse holen.
MAGURA bietet viele verschiedene Hebeloptionen an. So kann jeder das meiste aus seiner Bremse holen.

Danny MacAskill: Perfekte Ergonomie für höchste Präzision

Im Gegensatz zu Loic Bruni brachte die Zusammenarbeit mit Danny MacAskill einen komplett anderen Hebel hervor.

Danny bevorzugt einen kurzen Bremshebel mit geringem Reach, um bei Sprüngen von Hausdächern und harten Landungen den Lenker sicher im Griff zu haben.

„Danny bevorzugt ein ganz anderes Bremsgefühl als Loic. Neben der nahen Griffweite möchte er eine klare Position für seinen Finger. Hierfür hat der HC3 Hebel fast schon eine Griffmulde mit hohem Tip. Ganz anders als der flache Hebel von Loic“, erklärt Reiner Künstle.

Die Kanten seines Hebels sind besonders flach und abgerundet, um Verletzungen an den Fingern zu vermeiden. Durch das variable Übersetzungsverhältnis seines HC3-Hebels kann er Bremskraft und Dosierbarkeit verändern, um auch unter nassen Bedingungen die Kontrolle zu behalten. Wenn man aus 2m Höhe auf einer Fläche so groß wie eine 1 Euro Münze landen muss, ist kein Platz für Kompromisse.

 

„Die Anforderungen unserer Athleten sind extrem verschieden. Darum bieten wir ihnen und unseren Kunden verschiedene Hebeloptionen an, um ihnen bestmögliche Kontrolle und eine individuelle Ergonomie zu bieten“, sagt Heiko Böhle, Leiter Produktmanagement bei MAGURA.

Und was, wenn ich kein Profi bin? #customizeyourbrake

Um die Erkenntnisse aus dem Profisport auch für Endkunden nutzbar zu machen, bietet MAGURA zum Modelljahr 2019 bereits eine ganze Palette unterschiedlicher Bremshebel an: insgesamt vier Hebel aus Aluminium und Carbon mit unterschiedlichen Ergonomien stehen Endkunden als Nachrüstoptionen zur Verfügung.

Darunter auch der HC3-Hebel von Danny MacAskill und ein neuer, im Carbon-Textil-Stickverfahren produzierter, 1-Finger Carbon-Hebel. Der Prototyp von Loic Brunis Hebel befindet sich aktuell noch als Studie in der Erprobungsphase und wird zusammen mit weiteren Athleten getestet und optimiert.

 


Customize Your Brake!

Nur, wenn die Bremse perfekt auf deine Bedürfnisse abgestimmt ist, bringt sie ihre volle Leistung.

Was zeichnet eine hervorragende Bremse aus? Wir bei MAGURA glauben: Individualisierbarkeit. Nur, wenn die Bremse perfekt auf deine Bedürfnisse abgestimmt ist, bringt sie ihre volle Leistung. Wir bieten dir vielfältige Möglichkeiten, um deine MAGURA-Bremse ergonomisch und farblich an deine Wünsche anzupassen und so das Maximum aus ihr herauszuholen.

Verschiedene Hebel-Optionen zur Anpassung der Ergonomie.

ERGONOMIE IST ALLES

Bremskraft und Dosierbarkeit – zwei Punkte, die für eine gute Bremse essentiell sind. Wir bei MAGURA gehen aber noch einen Schritt weiter: um die maximale Leistung deiner Bremse abrufen zu können, muss sie an deine individuellen Bedürfnisse angepasst sein.

Aus diesem Grund bieten wir dir fünf verschiedene Möglichkeiten, um die Ergonomie deiner Bremse ganz nach deinen Wünschen zu verändern:


1-FINGER HC3, ALUMINIUM

Der HC3-Hebel wurde zusammen mit Danny MacAskill entwickelt und ermöglicht dem Fahrer die perfekte Anpassung der Hebel-Ergonomie an die eigenen Vorlieben. Neben der Hebelweite kann zudem das Übersetzungsverhältnis und damit die Bremskraft eingestellt werden – ein Novum im Mountainbikebereich.

Die Einstellmöglichkeiten des HC3-Hebels im Überblick:

  • Hebelweiteneinstellung: Nah am Lenker oder weiter weg? Mit der Hebelweiteneinstellung stellst du den Hebel so ein, wie du ihn haben möchtest.
  • Ratio Adjust: Durch das Verändern der mechanischen Übersetzung stellst du die richtige Bremskraft für jeden Untergrund ein:
    • Auf griffigem Untergrund eine große Übersetzung = hohe Bremspower
    • Auf rutschigem Untergrund, z.B. nass oder matschig eine kleine Übersetzung = für bessere Modulation

1-FINGER HC, ALUMINIUM

Die Ergonomie des kürzeren HC Aluminium-Hebels ist für Fahrer ausgelegt, die ihre Hebel gerne nah am Lenker fahren und nur einen Finger an der Bremse haben. Das Gewicht ist nahezu identisch mit dem 2-Finger Hebel. Vor allem für Fahrer, die gerne „kurz und knackig“ bremsen, ist der 1-Finger HC Aluminiumhebel die passende Wahl.

1-FINGER HC, CARBON (ab Modelljahr 2019)

Ab Modelljahr 2019 kommt der 1-Finger HC Hebel in einer Carbonvariante. Die Vorteile liegen auf der Hand: Der Hebel ist steifer und leichter, was vor allem für gewichtsorientierte Fahrer interessant ist.

2-FINGER, ALUMINIUM

Der große Bruder des 1-Finger HC Aluminium Hebels. Durch die zusätzliche Länge und geringere Krümmung eignet er sich besonders für Fahrer mit großen Händen oder jene, die ihre Hebel gerne mit größerem Abstand zum Lenker fahren. Die zusätzliche Länge bietet zudem einen größeren Hebel und hilft, die Bremskraft auf den Trail zu bringen.

2-FINGER, CARBON

Der 2-Finger Carbonhebel hat dieselbe Geometrie, wie die Aluminium-Variante. Er zeichnet sich durch höhere Steifigkeit und sein extrem niedriges Gewicht aus.

How to Change your Lever: In neun Schritten zum neuen Hebel

 

Um optimale Performance zu bieten, müssen Bremse, Bremsscheibe und Bremsbeläge perfekt harmonieren.

MAXIMALE BREMSPERFORMANCE

Auch die stärkste Bremse muss erstmal in der Lage sein, ihre Power auf den Trail zu bringen. Die Bremsscheiben und Bremsbeläge von MAGURA harmonieren perfekt mit deiner Bremse: sie führen Hitze zuverlässig ab und liefern auch unter schlammigen und nassen Bedingungen maximale Bremskraft – bei geringer Geräuschentwicklung. Je nach Einsatzbereich kannst du zwischen drei verschiedenen Bremsscheiben und Belägen wählen:

STORM HC inkl. ABE

Die Storm HC Bremsscheibe eignet sich für extreme Einsätze mit hoher Beanspruchung. Egal ob im Downhill-Weltcup, bei den Trial Shows von Danny MacAskill oder bei der Enduro World Series: auch bei hohen Belastungen sorgt sie für beste Bremsperformance. NEU: Ab Modelljahr 2019 besitzt die Storm HC eine ABE und kann mit allen Pedelecs und S-Pedelecs verwendet werden.

STORM SL.2

Vor allem gewichtsorientierte XC-Fahrer werden sich über die 160 mm-Version der Storm SL.2 freuen, die so viel wiegt, wie eine Tafel Schokolade: mit 100 Gramm ist sie das leichteste Exemplar der Storm SL.2-Familie. Die Ausführung in 180 mm Scheibendurchmesser bleibt mit 118 Gramm ebenfalls erstaunlich leicht. Storm SL.2 Bremsscheiben sind das perfekte Nachrüstprodukt für alle Biker die auf stabile Bremsperformance bei niedrigem Gewicht Wert legen – wie zum Beispiel die Marathon-Weltmeisterin Annika Langvad.

STORM CL

Die neue zweiteilige Storm CL Bremsscheibe ist für hohe Bremsleistung und großen Belastungen ausgelegt. Sie wird per Centerlock-Aufnahme an dafür vorgesehenen Naben montiert.

 

Bremsbeläge in drei Belagsmischungen: Comfort, Performance, Race

BREMSBELÄGE

Um für alle Bedingungen gerüstet zu sein, kannst du zwischen drei verschiedenen Bremsbelägen wählen: „Performance“, „Comfort“ und „Race“. Diese Beläge sind für alle MT-Bremsmodelle verfügbar und einzeln oder als Doppelgeläge erhältlich (bei 4-Kolben-Sätteln).

„PERFORMANCE“-BREMSBELÄGE

Diese Beläge eignen sich für alle Fahrer, die ausgezeichnete Performance bei gleichzeitig langer Haltbarkeit suchen. Ob ausgedehnte Touren oder lange Bikepark-Tage: Die „Performance“-Beläge bringen dich immer sicher zum Stehen.

„COMFORT“-BREMSBELÄGE

„Comfort“-Beläge sind für all jene interessant, die auf bestmögliche Dosierbarkeit Wert legen. Vor allem Einsteiger werden das gutmütige Bremsverhalten und die lange Lebensdauer zu schätzen wissen.

„RACE“-BREMSBELÄGE

Die Race-Beläge sind bissig! Sie sind für bestmögliche Bremskraft ausgelegt – unter allen Bedingungen. Sie empfehlen sich für Rennfahrer und performance-orientierte Fahrer, die bei hohen Geschwindigkeiten kurze Verzögerungszeiten benötigen.

Unzählige Farbkombinationen…
…mit MAGURA Tuning-Parts. #customizeyourbrake

EINZIGARTIGES DESIGN

Mit unseren Tuning-Parts hast du die Möglichkeit, eine schöne Bremse noch schöner zu machen. Mit unseren farbigen Klemmschellen und Blendenkits verpasst du deiner MAGURA-Bremse einen individuellen Look – bei 12 Farben ist für jeden was dabei!

BLENDEN-KITS

Passe deinen Bremssattel mit unseren Blenden-Kits farblich an dein Bike an. Die Blenden-Kits sind für alle 2- und 4-Kolben Bremssättel ab Baujahr 2015 in 12 verschiedenen Farben erhältlich.

KLEMMSCHELLEN

Sie befestigen die Bremse zuverlässig an deinem Lenker und sehen nebenher noch verdammt gut aus: die farbigen Klemmschellen sind ein absolutes Highlight! Analog zu den Blenden bietet MAGURA auch die Klemmschellen in sechs Farben und drei verschiedenen Werkstoffen an.

Tipp: Für mehr Platz am Lenker sorgen die Shiftmix-Klemmschellen! So montierst du Bremsgriff und Schalthebel platzsparend an nur einer Schelle!


MAGURA Mobility Solutions

MAGURA Lenker-Vorbau-Einheit mit integrierter Bremse.
MAGURA Lenker-Vorbau-Einheit mit integrierter Bremse.

Wie sieht urbane Mobilität zukünftig aus und wie machen wir sie sicherer? Eine Frage, die MAGURA Ingenieure schon jetzt mit neuen Produktoptimierungen und Technologien beantworten. Auf der Eurobike 2018 präsentiert MAGURA zudem erstmals eine fahrbereite Cockpit-Einheit mit voll integrierter Bremse und innenverlegter Leitung.

Rendering der Lenker-Vorbau-Einheit von MAGURA.
Die Lenker-Vorbau-Einheit mit integrierten Bremsen, Kabeln, Lichtern…
Rendering der Lenker-Vorbau-Einheit von MAGURA.
…sowie ein integriertes Display in einem eleganten Gesamtpaket.

Lenker-Vorbau-Einheit mit Hydraulikbremse

E-Bikes haben sich längst im Stadtverkehr etabliert und sind oft kaum mehr von gewöhnlichen Fahrrädern zu unterscheiden. Voll-Integrierte Akkus und Motoren sorgen dabei für Widerstandsfähigkeit gegenüber Witterungseinflüssen und klare Designlinien. 

Auf der diesjährigen Eurobike präsentiert MAGURA erstmals eine richtungsweisende Designstudie zu voll-integrierten Cockpit-Systemen. Kern der Designstudie ist eine Lenker-Vorbau-Einheit mit Hydraulikbremse, Display und Frontlicht. Die Studie veranschaulicht, wie konsequente Systemintegration Design und Funktionalität bei E-Bikes und S-Pedelecs verbessern kann. 

Die in Kooperation mit bike ahead composites gefertigte Lenkereinheit beinhaltet die hydraulische Gebereinheit für die Bremsen, ein abblendbares Frontlicht des Herstellers Supernova, sowie ein Display für den E-Bike und S-Pedelec Betrieb. Von außen sind lediglich die beiden Bremshebel zu sehen. Durch die moderne Fertigung aus Carbon kann die Formsprache des Rahmens aufgegriffen und nahtlos bis ins Cockpit fortgeführt werden – ohne außenliegende Kabel oder abstehende Displays. 

Mit der neuen Designstudie festigt MAGURA ihre Position im Fahrradmarkt als innovativer Technologieführer im Bereich Mobility Solutions. 

„eCompetence ist unsere Herausforderung für die Zukunft, der wir uns mit ganzer Leidenschaft, technologischem Know-How und zukunftsweisenden Kooperationen widmen“, sagt Olaf Müller, Geschäftsführung MAGURA.

HGi Heizgriffe.
Die neuen HGi Heizgriffe…
HGi Heizgriffe.
…erlauben stufenlose Beheizung bis zu 40°C.

Neue HGi Heizgriffe für E-Bikes

Neben der optischen Optimierung widmet sich MAGURA mit den neuen HGi Heizgriffen den Bedürfnissen von Fahrradfahrern, die ganzjährig unterwegs sind. Schon längst im hauseigenen Motorradportfolio etabliert, bietet MAGURA nun auch Heizgriffe für E-Bikes und S-Pedelecs an. Die neuen HGi Heizgriffe werden über den E-Bike-Akku mit Strom versorgt und sind je nach Schnittstelle stufenlos regelbar – bis zu einer Maximaltemperatur von 40°C.

Die HGi Heizgriffe sind ab 2019 an Fahrrädern kooperierender Zweiradhersteller verbaut.

 

Alle HS Felgenbremsen wurden aktualisiert, da MAGURA weiterhin an das HS-Konzept und die Technologien dahinter glaubt.
Alle HS Felgenbremsen wurden aktualisiert, da MAGURA weiterhin an das HS-Konzept und die Technologien dahinter glaubt.

Update aller MAGURA HS Felgenbremsenmodelle

Auch in Zeiten von Scheibenbremsen glaubt MAGURA weiterhin an das HS-Konzept und die dahinter stehenden Technologien. Darum wurden im Rahmen der Produktpflege für das Modelljahr 2019 alle HS-Modelle optimiert und mit einer neuen Bremsleitung ausgestattet. Die steifere Bremsleitung sorgt für eine spürbare Zunahme an Bremskraft sowie für einen deutlich härteren Druckpunkt. Damit sind die Bremsen der HS-Familie auch weiterhin den urbanen Anforderungen gewachsen – auch in Zeiten von E-Bikes und S-Pedelecs. Die geringe Wartungsintensität bleibt weiterhin das Markenzeichen der HS.

Um die Wahl der richtigen Bremse zu erleichtern, kennzeichnet MAGURA die Scheiben- und Felgenbremsmodelle ab sofort mit dem Prädikat „eBike ready“. Die Zuordnung bringt Klarheit gegenüber den neuen Anforderungen und Mehrbelastungen schwerer E-Bikes und S-Pedelecs.

„Mit höheren Massen und Geschwindigkeiten jenseits der 25 km/h stellen E-Bikes ganz klar höhere Ansprüche an unsere Bremsen.

Durch das neueste Produktupdate bieten unsere HS-Modelle noch höhere Standfestigkeit und Bremskraft und sind diesen neuen Herausforderungen ganz klar gewachsen“, so Heiko Böhle, Produktmanagement bei MAGURA.

Problemfreies Nachrüsten bei E-Bikes dank ABE Zertifizierung.
Problemfreies Nachrüsten bei E-Bikes dank ABE Zertifizierung.

Bedenkenloses Nachrüsten am E-Bike – MAGURA Bremsscheibe erhält ABE

Dass sich Innovation auch nach konkreten gesetzlichen Anforderungen richtet, zeigt die neue Storm HC Bremsscheibe mit ABE. Sowohl für Endkunden als auch Händler ist die Rechtslage in Bezug auf Nachrüstkomponenten für E-Bikes und S-Pedelecs oft unklar. Denn, wer eine nicht vom Kraftfahrtbundesamt (KBA) zugelassene Bremsscheibe an seinem S-Pedelec nachrüstet, ist ohne Zulassung und Versicherungsschutz unterwegs. Neben dem Fahrzeugführer macht sich damit auch der Montagepartner haftbar.

Als Lösung bietet MAGURA als einziger Hersteller seit Anfang 2018 eine Bremsscheibe mit ABE an. Die Storm HC ist vom KBA für alle E-Bikes und S-Pedelecs zugelassen und darf im Gegensatz zu Konkurrenzprodukten gemäß Verwendungsliste bedenkenlos nachgerüstet werden. Das schafft Rechtssicherheit – für Kunden und Händler. Ähnlich verhält es sich mit den nach ECE Norm zugelassenen Performance- und Comfort-Bremsbelägen.
Als Hersteller für die Motorrad- und Fahrradindustrie verbindet MAGURA verschiedene Kompetenzen, die bei der Entwicklung neuer Mobility Solutions zunehmend an Bedeutung gewinnen. Damit ist MAGURA ein innovativer Entwicklungspartner für sichere und zukunftsweisende Produkte.


125 Jahre MAGURA

Gustav Magenwirth – geboren 1866 in Bad Urach – gründet MAGURA im Jahr 1893.

125 Jahre MAGURA-Geschichte: von der Zahnstange, die noch heute als Symbol im Firmenlogo steht, zum Produzenten modernster Elektronik und Hersteller für die Motorrad- und Fahrradindustrie. Gustav Magenwirth, geboren 1866 in Bad Urach, würde wohl mit einem stolzen Lächeln auf diese Entwicklung zurückblicken. Er ist als Tüftler und Denker bekannt, der seiner Zeit immer weit voraus war. Er zeigte sich in seinen Anfangsjahren schon so flexibel, wie es MAGURA heute noch beim Jubiläum, 125 Jahre nach der Gründung, aufgestellt ist.

Vom Lehrling und späteren Angestellten von Karl Benz avancierte Magenwirth zum Hersteller von Motoren, hydraulischen Pumpen, Kunstoffen sowie Motorrad- und Fahrradkomponenten. Gustav Magenwirth erfand einen der Meilensteine der Firmenhistorie, den Geradezug-Regulierhebel für Motorräder, der zu einer bis heute anhaltenden Zusammenarbeit mit BMW im Bereich Motorrad führte. Bezeichnend für die Kombination aus Tradition und Fortschritt bei MAGURA ist, dass das Elternhaus von Gustav Magenwirth heute als Sitz der Unternehmensholding MAGENWIRTH Technologies in Bad Urach genutzt wird.

Selbst in den schwierigen Zeiten der Firmengeschichte, vor allem während der Weltwirtschaftskrise 1928 und in den Jahren bis zum Ende des 2. Weltkriegs, blickten Magenwirth und seine Töchter Julie, Martha und Klara immer nach vorne. Auch deren Männer und Söhne, wie Eugen Munz und Werner Auch, forcierten das Voranschreiten des Unternehmens. Inzwischen ist mit Fabian Auch, Urenkel von Gustav Magenwirth, die vierte Familiengeneration im Unternehmen vertreten. MAGURA geht und denkt weiter voraus: Mit neuen Ideen zur E-Mobilität und Weiterentwicklungen bestehender Komponenten wie eine elektronisch gesteuerte Sattelstütze und Produktkooperationen mit anderen Unternehmen der MAGENWIRTH Technologies.

Performance neu gedacht

1957 übernimmt MAGURA eine Kunststoffspritzerei für die Entwicklung eigener Produkte und anspruchsvoller Bauformen. Heute produziert MAGURA in modernen Werken in Hülben, nahe Bad Urach. Dort werden die selbst entwickelten Werkstoffe Carbotecture® und Carbotecture SL® gefertigt. Im Werk in Hengen produzieren 130 Mitarbeiter Fahrradbremsen, Motorrad-Komponenten und Industrieteile. Das Schwesterunternehmen Bebro electronics ist nicht einmal eine halbe Autostunde von Bad Urach entfernt und liefert das technische Know-How für elektronische Baugruppen, Geräte und Systeme.

Mittlerweile gliedert MAGURA seine geschäfllichen Aktivitäten in vier wichtige Bereiche: Bike, Powersports, Controls und Composite. Im Bikebereich hat MAGURA in den letzten 30 Jahren den Wandel vom Newcomer, mit der Erfindung der ersten hydraulischen Fahrradbremsen 1987, hin zum Technologieführer vollzogen. High-Tech-Komponenten werden aus selbst entwickelten und produzierten Materialien hergestellt und erfolgreich in den Testsieger-Bremsen der MT-Serie verwendet. Meilensteine der Geschichte waren unter anderem Innovationen wie die erste elektronische Federgabelverstellung „eLECT“, die 2013 als Weltneuheit vorgestellt wurde. Die Elektrifizierung der Fahrradbranche beschäftigt MAGURA in den letzten Jahren immer mehr. So wurde 2016 die VYRON eLECT, die erste über Funk verstellbare Sattelstütze der Welt, ein Erfolgsprodukt auf dem Markt und setzt neue Maßstäbe.