Absa Cape Epic: Annika Langvad und Bart Brentjens feiern fünften Gesamtsieg

Die beiden Specialized-Fahrerinnen, Annika Langvad und Anna van der Breggen, gewinnen nach den letzten beiden Etappensiegen, auch die Goldmedaille in der Gesamtwertung. In der Kategorie Grand Masters gehen alle Etappensiege an Bart Brentjens und Abraoo Azevedo. Alan Hatherly und Matthew Beers in den Top fünf.

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Die acht Renntage in der Hitze Südafrikas sind Geschichte. Das Absa Cape Epic wurde auch 2019 seinem Ruf völlig gerecht – Ups and Downs und das nicht nur in den Höhenprofilen der Etappen. Auch die MAGURA-Fahrer hatten zu knabbern an dem anspruchsvollen Wettkampf. Auch auf den letzten Kilometern gab es die ein oder andere Überraschung.

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Damen-Duo mit gewohnter Stärke zurück

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Nachdem Annika und Anna bei der fünften Etappe Federn lassen mussten, zeigten sie sich auf den letzten Kilometern des Wettkampfs bestens erholt. Bei der sechsten Etappe fuhren sie ihren Gegnerinnen regelrecht davon und rissen bereits am ersten Berg eine Lücke. Die Führung ließen sie sich bis ins Ziel nicht mehr nehmen und holten so ihren fünften Etappensieg. Beim großen Finale von Stellenbosch nach Val de Vie en Paarl war das dänisch-niederländische Duo erneut siegreich. Nach 30km hatten sie ihre Führung auf 1:46 Minuten ausgebaut, verloren dann jedoch ihren Vorsprung und pedalierten zusammen mit ihren Konkurrentinnen bis zum letzten Kilometer zusammen. Dann kam die Attacke, bei der sich die beiden absetzen konnten und schließlich mit 17 Sekunden Vorsprung auf Platz eins ins Ziel kamen. Damit gewannen sie die 14. Auflage des Absa Cape Epic. Für Annika war es der fünfte Gesamtsieg in ihrer Karriere, für Anna der erste.

Überlegen sicherten sich auch Bart Brentjens und Abraoo Azevedo die Goldmedaille. Die beiden Grand Masters komplettierten ihren Durchmarsch in den letzten beiden Renntagen – sieben von sieben Etappen plus Prolog gewann das Duo. Anzeichen von Müdigkeit – Fehlanzeige. Von ihren Gegnern zeigten sie sich völlig unbeeindruckt und pedalierten in ihrem Tempo über die Strecke.

Blums/Fini überraschend auf Platz drei

In der letzten Etappe konnten Sebastian Fini und Martins Blums nochmals alle Kräfte mobilisieren. Mit nur 54 Sekunden Rückstand auf die Erstplatzierten, fuhren sie auf Rang drei. Damit schlossen sie das Absa Cape Epic mit ihrem besten Ergebnis ab und landeten in der Gesamtwertung auf Platz 15.

Eine konstante Leistung hingegen konnten Alan Hatherly und Matthew Beers abliefern. Auch die letzten Etappen schlossen sie in den Top Ten ab. Das wurde mit Platz fünf in der Gesamtwertung belohnt. Alan nahm zum ersten Mal beim Absa Cape Epic teil und ging somit als kompletter Frischling an die Startlinie. Das Ergebnis ist sehr vielversprechend und es wird spannend, was der amtierende U23-Weltmeister in dieser Saison noch von sich zeigt.

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Der erste Härtetest der Saison ist geschafft und nun bereiten sich die Athleten auf die weiteren Rennen vor. Bereits in einem Monat startet der UCI Mountainbike Weltcup mit dem ersten Downhillrennen in Maribor (SVN). Hier gehen Loic Bruni und Ko an den Start. Für viele Profiteilnehmer des Absa Cape Epic startet die Weltcup-Saison im Cross-Country Mitte Mai in Albstadt (GER). Der Saisonauftakt war geprägt von Höhen und Tiefen für die MAGURA-Fahrer und wir werden sehen, ob die Verletzungen bis zu den nächsten anstehenden wieder komplett auskuriert und verheilt sind.

Weitere Ergebnisse unserer Fahrer:


Absa Cape Epic: Königsetappe fordert ihren Tribut

Die zweite Hälfte des Etappenrennens in Südafrika wurde bereits eingeläutet. In der ersten Hälfte, waren Annika Langvad und ihre Teampartnerin Anna van der Breggen genauso wie Bart Brentjens und Abraoo Azevedo durchweg auf Goldmedaillenkurs. Im stark besetzten Herrenfeld schieden aber bereits einige Favoriten aus. Nach der fünften Etappe forderte der Wettkampf weitere Opfer.

Es ist das härteste Etappenrennen der Welt und stellt, gleich zu Beginn der Saison, unsere Athleten und Teams auf eine harte Probe. Die vierte Etappe, ein Zeitfahren, zehrte nochmal besonders an den Kräften. Die Zweierteams werden zu allein auf die Strecke geschickt und hetzen der Zeit hinterher. Müde Beine und Unkonzentriertheit zeigten sich anschließend bei der fünften Etappe.

Planänderungen und Fahrfehler

Der Plan von Annika Langvad und Anna van der Breggen war eigentlich, das Zeitfahren ruhiger anzugehen. Doch es ist schwierig, allein auf der Strecke, die 43km nicht mit Vollgas zu fahren. Der Plan wurde schnell verworfen. „…man fährt, als wäre man „blind“. Und nach vier Renntagen ist die hohe Intensität über zwei Stunden und eine kürzere Etappe eine mentale Herausforderung. Aber das ist Teil des großen Spiels. Die mentale Herausforderung, seine Müdigkeit in den Beinen zu ignorieren und weiter zu drücken, ist bei diesen Etappenrennen von entscheidender Bedeutung,“ schreibt die amtierende Marathonweltmeisterin auf Facebook. Und das schaffte das Duo auch und holte sich mit einer Minute Vorsprung den Etappensieg.

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Der sechste Sieg in Folge verpasste das Damenduo allerdings knapp. Auf der Königsetappe von Oak Valley Estate nach Stellenbosch stürzte Anna mit anschließendem Vorderrad-Defekt, und so mussten sich die beiden Damen geschlagen geben. Das orangefarbene Trikot konnten sie dennoch verteidigen, ihr Abstand verschmälerte sich in der Gesamtwertung aber auf 22 Sekunden.

Unbeeindruckt zeigen sich hingegen unsere Grand Masters, Bart Brentjens und Abraoo Azevedo. 6/6 und 1:13 Minuten Vorsprung in der Gesamtwertung!

Käß/Geismayer und Rohrbach/Looser müssen aufgeben

Bei den Herren trennt sich so langsam die Spreu vom Weizen. Es geht an´s eingemachte und die Stürze und Defekte häufen sich. Auch zwei unserer MAGURA-Fahrer hat´s erwischt.

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Bei Nicola Rohrbach und Konny Looser machten sich über den gesamten Rennverlauf Probleme bemerkbar. Gute Ergebnisse blieben aus. Schließlich verkündeten sie heute Morgen den Abbruch des Wettkampfs. Konny hatte mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen. Nach ärztlicher Empfehlung zieht sich das Duo zurück und ging bereits bei der fünften Etappe nicht mehr an den Start.

Auch an den Cape Epic-erfahrenen Athleten, Daniel Geismayr und Jochen Käß, gingen die Rennen nicht spurlos vorbei. Sie hatten sich von Etappe zu Etappe immer weiter nach oben gearbeitet. Jetzt kam das frühzeitige Ende. Jochen verletzte sich bei einem Sturz in der fünften Etappe und konnte das Rennen nicht fortsetzen. Somit können sie ihren fünften Platz in der Gesamtwertung nicht weiter verteidigen.

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Bestes MAGURA-Team ist damit Alan Hatherly und Matthew Beers. Auch diese Paarung verzeichnete bereits Stürze, konnte bisher aber eine konstante Leistung abrufen – bei der vierten Etappe belegten sie Rang 8. Lediglich bei der fünften Etappe kamen die beiden ins Straucheln, kamen aber dennoch auf Rang 13 ins Ziel und nach dem Ausstieg von Jochen und Daniel stehen sie nun auf Platz fünf in der Gesamtwertung.

Weitere Ergebnisse unserer Athleten:


Absa Cape Epic: Annika Langvad und Anna van der Breggen ungeschlagen – Specialized Investec Songo Herrenteam gibt auf

Vor vier Tagen startete das härteste Etappenrennen in Südafrika. Das Absa Cape Epic gilt als die „Tour de France im Mountainbikesport“. Nach drei Etappen plus Prolog dominieren Annika Langvad mit Teamkollegin Anna van der Breggen klar das Damenfeld. Bei den Herren hingegen sind die Medaillenplätze hart umkämpft und es gibt noch keinen klaren Favoriten.

Das Specialized-Zweiergespann bei den Damen wird seiner Favoritenrolle vollkommen gerecht. Souverän holten sich Annika und Anna in allen Etappen den Sieg und liegen so nach dem vierten Tag mit 24 Sekunden Vorsprung in Führung.

Beim Prolog zeigte sich bereits ihre Dominanz. Nach nur sechs, der insgesamt 20 zu fahrenden Kilometern, hatten sie ihren Konkurrentinnen bereits über eine Minute abgenommen.

Auch bei der ersten Etappe von 111km mit Start und Ziel in Hermanus, konnte sich das Duo früh absetzen und rollte mit insgesamt 3:07 Minuten vor ihren Verfolgerinnen über die Ziellinie.

Am dritten Tag machten die Topfavoritinnen ihren Hattrick dann vollends komplett. Jedoch machte sich über die 90km schließlich auch bei ihnen die Müdigkeit bemerkbar. Vor allem für die Straßenweltmeisterin, Anna, stellen die langen Etappen eine besondere Herausforderung dar. Auch in den technischen Passagen war sie sich vorher nicht sicher, ob sie mit ihrer erfahrenen Teamkollegin mithalten kann.

Auch die dritte Etappe hatte für unsere beiden Fahrerinnen keine Überraschungen im Gepäck. Sie pedalierten in ihrem Tempo über die Strecke und schüttelten ihre Verfolgerinnen regelrecht ab. Damit konnten sie ihre Gesamtführung weiter ausbauen.

Es scheint zwar, als würde im Gesamtklassement der Damen langsam Beton angerührt werden, doch in den kommenden vier Tagen mit insgesamt 302 zu fahrenden Kilometern, kann noch einiges passieren.

Sam Gaze gibt wegen schwerer Verletzung auf

Bei den Herren ging es ab Tag eins turbulent zu. So auch bei unseren Athleten.

Nach einem gelungenen Start in den Wettkampf wendete sich das Blatt für Jaroslav Kulhavy und Sam Gaze. Auf der längsten Etappe stürzte der Kiwi. In einem Post auf Instagram fasst er die Etappe und den Sturz zusammen: „Lange Rede kurzer Sinn, wir verloren früh Zeit, ich stürzte und musste erst die Wunde verarzten, wir verloren weiter Zeit durch eine heruntergefallene Kette, das fasst den ereignisreichen Tag zusammen.“ Dennoch wurden sie Sechster. Doch der Sturz sollte Folgen haben. Die zweite Etappe bestritt der Specialized-Fahrer unter heftigen Schmerzen. Zu diesem Zeitpunkt wollte er noch nicht aufgeben. „Ich habe einen schweren Schlag abbekommen und es braucht Zeit, mich wieder zu erholen. Aber ich will mein Team und meinen Teamkollegen, der mich so gut unterstützt, nicht aufgeben. Natürlich ist der Gesamtsieg vorbei, aber wir verlassen das Epic nicht kampflos,“ schreibt er nach dem Zieleinlauf auf Rang 37. Doch dann kam das Aus. „Gestern Nachmittag verschlechterte sich mein Zustand, nachdem heute Morgen Probleme aufgetreten waren,“ schrieb er. Es wurde eine Gehirnerschütterung diagnostiziert.

Sein Teamkollege Jaroslav kann damit seinen Gesamtsieg nicht verteidigen, er fuhr aber als Support für das Team Specialized Foundation NAD mit Alan Hatherly und Matthew Beers erstmal weiter.

Alan und Matthew gingen als absolute Außenseiter in den Wettkampf. Vom gelben Trikot zwar weit entfernt, macht das Gespann aber trotzdem ordentlich Druck auf die Spitze. Im Prolog wurde das Team durch einen Hinterraddefekt von Matthew gestoppt, was sie einige Sekunden kostete. Dennoch erreichten sie Platz fünf. Seither halten sie sich souverän in den Top Ten (#1 Platz 9, ‚#2 Platz 7, #3 Platz 7). Damit stehen sie in der Gesamtwertung auf Platz sieben.

Was lange währt wird immer besser

Die beiden Fahrer des Teams Centurion Vaude, Daniel Geismayr und Jochen Käß, sind in Sachen Etappenrennen zwei alte Hasen. Etliche Jahre nehmen sie schon beim Absa Cape Epic teil. Nach vier Jahren finden sie sich aber erst wieder als Teampartner zusammen. Und das mit Erfolg. Angefangen auf Platz zehn beim Prolog arbeiten sie sich schlussendlich auf Platz fünf in der dritten Etappe nach vorn. Die vielen Langstreckenrennen haben sie gelehrt, sich ihre Kraft gut einzuteilen. Wir sind gespannt, ob sie die Leiter weiter nach oben klettern.

Vor Erfahrung beim Absa Cape Epic strotzt auch der Niederländer Bart Brentjens. Er ließ sich bis jetzt noch kein episches Jahr entgehen und kann bis jetzt vier Gesamtsiege verzeichnen. Die Zeichen stehen gut, dass er in diesem Jahr einen Weiteren seiner Sammlung hinzufügen kann. Der Fünfzigjährige konnte gemeinsam mit seinem Kollegen Abraoo Azevedo bisher jeden einzelnen Etappensieg in der Kategorie Grand Masters für sich entscheiden und mit 37 Sekunden Vorsprung in der Gesamtwertung sind die beiden der Goldmedaille bereits ziemlich nah.

Weitere Ergebnisse unserer Athleten:


Absa Cape Epic: Bike Check – darauf setzen die Profis

Beim Absa Cape Epic präsentiert sich jedes Jahr die absolute Superlative des Mountainbikesports. Nicht nur die Profis treffen sich zum ersten großen Kräftemessen der Saison, auch für die Bike-Hersteller bedeutet das bekannte Etappenrennen ein erster Härtetest. . Sportler, als auch Material werden bei den heißen und trockenen Bedingungen Extremsituationen ausgesetzt. Mit welchen Rennmaschinen unsere MAGURA-Fahrer dieses Jahr am Start sein werden, haben wir hier für Euch!

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Specialized Racing Team: vom Zebra zur Giraffe

Jaroslav Kulahvy´s S-Works
Jaroslav Kulahvy´s S-Works – Picture (c) Michal červený

Die Profis des Specialized Racing Team fallen auf! Nicht nur durch ihre Leistung und ihr souveränes Auftreten ziehen sie die Blicke auf sich, auch durch ihre wilden Bikes stechen sie heraus. Zur Premiere eignet sich das Absa Cape Epic perfekt.

Jaroslav Kulhavy´s Rennmaschine – Gallery (c) Michal červený

Herzstück des Bikes ist der Specialized S-Works Epic Rahmen. Mit eingebauter Brain-Technologie werden die kompletten Federelemente verknüpft und automatisch intelligent reguliert. Es bewirkt maximale Sensibilität des Sportgeräts und ermöglicht so Annika Langvad, Jaroslav Kulhavy, Sam Gaze und Ko maximale Treteffizienz zu erreichen. Obendrauf gibt es für Annika und Jaroslav ein spezielles Design; im vergangenen Jahr in schwarz-weißen Zebrastreifen, sind die Bikes in diesem Jahr mit abstrakt gefärbten Giraffen-Flecken geschmückt.

Annika Langvad´s Rennmaschine – Gallerie (c) Michal červený

Während sich Annika einer absenkbaren Sattelstütze bedient, greifen die anderen Profis zu den regulären steifen Sattelstützen. Der Antrieb ist mit Elektrizitätszähler ausgestattet und ermöglicht den Profis damit eine optimale Leistungsüberwachung.

Anna van der Breggen´s Rennmaschine – Gallerie (c) Michal červený

Ein weiterer Eyecatcher: die MAGURA MT8 Raceline in strahlendem neon-gelb. Seit 2017 vertraut das Team auf unsere Bremsen, die durch spezielle Customize-Möglichkeiten sowohl optisch als auch funktional individualisiert werden können. Durch unser einzigartiges Material Carbotecture können wir den Fahrern minimales Gewicht und maximale Stabilität bieten. Ausgestattet mit zwei Kolben, gewähren wir maximale Sicherheit auf der Strecke.

Christoph Sauser´s Rennmaschine – Gallerie (c) Michal červený

Die Reifenwahl wird dem Wetter und den Streckenkonditionen im Rennverlauf meist noch einmal angepasst. Durch das Tubeless-System wird Gewicht eingespart.

Simon Andreassen´s Rennmaschine – Gallerie (c) Michal červený

CST Sandd Bafang: Beflügelt mit dem American Eagle

„Born to Bike“, das ist das Motto von Bart Brentjens und seiner eigenen Marke „American Eagle“. Schon bei den ersten olympischen Spielen im Mountainbike 1996, gewann Bart auf einem American Eagle, 2016 hauchte er zusammen mit Henk Schipper der Marke wieder Leben ein. Zusammen mit seinem Team CST Sandd Bafang bringt er pünktlich zum Absa Cape Epic eine neue Version auf den Markt.

Im Vergleich zu manch einer Konkurrenz setzen die Niederländer auf dezentes aber stilsicheres Design. Lediglich ein paar orangefarbene Applikationen auf schwarzem Grund setzen die Fahrradbauer ein. Grund dafür; Gewichtsreduzierung. Eine Lackschicht wiegt etwa 200 Gramm. Das könnten beim Absa Cape Epic im Kampf um die Medaillenplätze ein paar Gramm zu viel sein. Seine guten Fahreigenschaften erhält das Bike durch die Komponenten. „Ultraleicht“ lautet durchweg die Devise – von der Federung über die Laufräder bis hin zur Bremse.

Ein weiterer Vorteil auf den Trails: die absenkbare Sattelstütze. Die Strecken beim Absa Cape Epic sind sehr abwechslungsreich. Abschnitte über Teer, staubige Sandpisten und technische Trails erfordern gutes Fahrkönnen der Athleten. Eine absenkbare Sattelstütze bietet zusätzlich eine situationsbedingte individuelle Einstellmöglichkeit des Bikes.

Und auch bei den Bremsen sind sich die Mountainbike-Profis einig. Mit unserer MT8 Raceline fühlen sie sich für die insgesamt acht Tage Racing gewappnet. Einst gewann Bart Brentjens mit HS33 die olympischen Spiele, heute geht er mit dem Nachfolger an den Start.

Ihrem Hauptsponsor verdankt das Team auch den Grip auf den Strecken. Die Reifen gewährleisten trotz schlauchlos, einen Pannenschutz und Sicherheit in technischen Bereichen. Gleichzeitig haben sie ein eher flaches Profil mit rampenförmigen Knöpfen, das auf den Teer- und Schotterpassagen für Speed sorgt.

Centurion Vaude: Fortsetzung einer langjährigen Partnerschaft

In neuer Besetzung greifen die Fahrer des Centurion Vaude Teams beim Absa Cape Epic an. Wir freuen uns, bei dem Team mit an Bord zu sein. 2013 endete der Sponsoringvertrag, 2019 konnten wir diesen gemeinsam fortführen.

Was gleich bleibt ist der Namensgeber Centurion, dessen Rahmen das Team seit mehreren Jahren fährt.  Das Bike ist für die Disziplin XC Marathon ausgelegt und somit für den Off-Road-Einsatz. Optimal also für die harten Tage in Südafrika.

Die Federung des Bikes soll die Auswirkungen durch Bodenwellen und Unebenheiten auf den Fahrer reduzieren. Damit können Jochen Käß, Daniel Geismayr und Ko viel Kraft sparen. Außerdem soll durch ein spezielles Schnellspannsystem ein schneller Radwechsel bei Pannen, trotz Steckachse möglich sein.

Besonderen Schliff erhält das Bike des Teams Centurion Vaude durch goldene Applikationen an Schaltung und Kurbel.

Cape Epic 2019 – MT8 Raceline von Jochen Käß

Das Cape Epic Bremsensetup von Team Centurion Vaude Athlet Jochen Käß – #racingisyellowHeute startet die erste Etappe des wohl härtesten MTB Etappenrennens der Welt. Jochen zeigt euch, worauf es bei seiner Bremsenwahl ankommt!

Geplaatst door MAGURA op Zondag 17 maart 2019

 

Den besonderen Touch verleiht dem Bike aber erst unsere MT8 Raceline. „Ich bin froh, dass ich auch dieses Jahr wieder die MAGURA MT8-Bremse fahren kann, da wir einfach die letzten Jahre keine Probleme hatten mit dieser Bremse und das ist einfach das A und O bei Etappenrennen. Sicher ins Ziel zu kommen, und das einfach ohne Defekte,“ lobt Fahrer Jochen Käß.

Auch bei den Reifen greift das Team zu Alleskönnern und Spezialisten für XC-Strecken. Das Profil sorgt für eine gute Traktion und Beschleunigung.

 

 


Absa Cape Epic: Fahrer-Vorstellung

Am Sonntag startet das härteste Etappenrennen der Welt. Die „Tour de France im Mountainbiken“ geht in die 14. Runde. Einmal im Jahr trifft sich  die Weltelite des Mountainbikesports in Südafrika zum ersten großen Kräftemessen der Saison. Von unseren Athleten gehen Titelverteidiger und Medaillenträger an den Start und es wird spannend, wer sich in diesem Jahr die Goldmedaille holt!

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Das Absa Cape Epic zählt zu den härtesten Etappenrennen der Welt. Hier warten auf unsere Athleten nicht nur extreme Bedingungen, sondern auch knallharte Gegner. Bei sommerlichen Temperaturen bei über 35 Grad Celsius müssen sich die Fahrer lange Zeit vorher auf die Rennen vorbereiten. Ausgetragen wird der Wettkampf von der Dachorganisation Union Cycliste Internationale (UCI) und ist für die meisten der erste große Wettkampf der Saison.

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In fünf Kategorien (Men, Ladies, Mixed, Masters oder Grand Masters) können sich die Fahrer registrieren und er ist somit für Profis als auch Amateure geeignet. Die Strecke ändert sich von Jahr zu Jahr, gestartet wird aber immer in Kapstadt. In 8 Etappen gilt es dann 624 Kilometer und 16.650 Höhenmeter zu bewältigen.

Gefahren wird in Teams, bestehend aus zwei Fahrern. Hintergrund davon ist, dass viele Etappen durch entlegene Gegenden Afrikas führen und so die Fahrer sich einander aushelfen können. So wird mehr Sicherheit auf der Strecke gewährleistet. Daraus entstand die Regel, dass das Duo niemals mehr als zwei Minuten auseinander liegen darf, sonst wird eine Zeitstrafe von einer Stunde verhängt. Für die MAGURA-Fahrer ist das eine zusätzliche Herausforderung und die Paarungen müssen gut gewählt sein.

Titelverteidiger mit neuer Konstellation

Das Specialized Racing Team ist gleich in zwei Kategorien Titelverteidiger. Bei den Damen holten sich Annika Langvad und Kate Courtney 2018 souverän den Gesamtsieg. Auch in diesem Jahr dürfte das ein realistisches Ziel darstellen. Zwar geht Annika, nach dem Teamwechsel von Kate, mit neuer Teamkollegin Anna van der Breggen an den Start, jedoch bewiesen die beiden Frauen im Februar beim Cyprus Sunshine Cup bereits ihre Stärke auf dem Mountainbike. Hier fuhren die beiden einen Doppelsieg ein und es wird spannend ob sie diese Leistung beim Absa Cape Epic wiederholen können.

Mit Jaroslav Kulhavy schickt das Specialized Racing Team einen weiteren Titelverteidiger ins Rennen. Der Tscheche ist in diesem Jahr als Gastfahrer für die Equipe am Start, da er seit diesem Jahr unter eigener Flagge unterwegs ist. Im vergangenen Jahr war er zusammen mit Howard Grotts der Schnellste. Dieses Jahr musste dieser wegen gesundheitlichen Gründen absagen, an seine Stelle tritt Sam Gaze. Er gilt als absolutes Ausnahmetalent im Mountainbikesport, hatte aber in der vergangenen Saison mit Verletzungen zu kämpfen. Wir werden sehen, ob das Duo erfolgreich in die Saison starten kann.

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Alte Hasen und motivierte Frischlinge

Eine weitere Paarung bilden die beiden Südafrikaner Alan Hatherly und Matthew Beers. Die beiden Fahrer des Specialized Racing Teams gehören eher zu den Außenseitern. Als amtierender U23-Weltmeister gepaart mit erfahrenem Marathonfahrer kann das Duo aber für eine Überraschung sorgen.

Ein weiteres Duo mit dem weißen S auf rotem Grund wird Christoph Sauser und Simon Andreassen sein. Der fünffache Sieger Christoph gehört zu den erfahrensten Teilnehmern. Absoluter Neuling hingegen ist der 21-Jährige Simon. Er ist ein großes Talent auf dem Bike und konnte schon etliche Meisterschaften im Cross-Country gewinnen, Etappenrennen sind für ihn aber vollkommenes Neuland. So ergänzt sich die Paarung perfekt!

Das Absa Cape Epic und Bikelegende Bart Brentjens gehören irgendwie zusammen. Der Olympiasieger ließ sich kein episches Jahr entgehen. Von seinen dreizehn Teilnahmen gewann er viermal in der Masters-Klasse. Dieses Jahr geht er zusammen mit dem Brasilianer Abraao Azevedo an den Start – eine Paarung, die in den vergangenen Jahren sehr gut funktioniert hat.

Nun führt der Niederländer auch den Jungspund seines Teams CST Sandd Bafang an den Wettkampf heran. Die nordische Kombination aus dem Dänen Sebastian Fini und dem Lette Martin Blums, lässt einiges erhoffen und die beiden werden den erfahrenen Athleten ganz schön einheizen. Ihr Teamkollege David Nordemann geht zusammen mit Gastfahrer Erwin Bakker an den Start.

Deutsche Teams und weitere Medaillenkandidaten

In den Startlöchern steht auch das Team Centurion Vaude. Jochen Käß und Daniel Geismayr tun sich in diesem Jahr zusammen. Zuletzt fuhren die beiden 2015 zusammen das Absa Cape Epic. Wir werden sehen, ob die beiden schnell wieder eingespielt sind und an ihre vergangenen Erfolge anknüpfen können. Das gelbe Trikot besaßen sie bereits über mehrere Etappen, der Gesamtsieg fehlt aber noch in ihrer Sammlung.

Seit mehreren Wochen akklimatisieren sie sich bereits auf dem schwarzen Kontinent und führen gleichzeitig den neuen Teamfahrer, Vinzent Dorn, über die Strecken. Der Freiburger wagt sich mit seinen zwanzig Jahren in völlig fremde Gewässer. Großgeworden im Cross-Country entdeckte er sein Talent im Marathon. Zusammen mit dem Namibianer Tristan de Lange bestreitet er den Wettkampf.

Ehemaliger Gastfahrer von Centurion Vaude, Nicola Rohrbach, bildet in diesem Jahr mit seinem Eidgenossen Konny Looser ein Zweiergespann. Ebenfalls neu; seine Rennmaschine von Silverback, die ihn über das Rennen begleiten wird. Der Schweizer fand sich in den vergangenen drei Jahren immer unter den Top fünf ein und zählt somit ebenfalls zu den Topkandidaten für eine Medaille.

 

Seid dabei, wenn die MAGURA-Fahrer am kommenden Sonntag, 17. März, in die erste Etappe starten! Das Rennen kann live auf der Homepage des Absa Cape Epic verfolgt werden. Drückt die Daumen!

 


MAGURA startet in eine neue Rennsaison

Die Karten sind gefallen, das Fahrer-Karussell kommt wieder zum Erliegen und die ersten  MT7 Raceline und MT8 Raceline Bremsen sind verschickt. Für uns werden im Bikebereich im nächsten Jahr sowohl bekannte als auch neue Gesichter das umfassende Bremsenrepertoire von MAGURA auf den Tracks weltweit präsentieren. Welche Athleten und Teams das genau sein werden, stellen wir euch hier kurz und knapp vor!

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Specialized Racing weiter auf Erfolgskurs mit MAGURA

Gleich drei Weltmeistertitel feierten die Specialized Rennteams unter der Flagge von MAGURA im vergangenen Jahr. Vom Specialized Racing Team (Cross-Country) wurden wir bereits vor mehreren Jahren zum neuen Bremsenausstatter, 2018 folgten das Specialized Gravity und Enduro Team. Alle Fahrer vertrauen hier auf unsere beiden Flaggschiffe MT7- und MT8 Raceline mit HC³ Hebeln, wobei wir sogar auf spezielle Wünsche eingingen. Die Kooperation mit allen drei Teams öffnete nicht nur MAGURA sondern auch den Athleten völlig neue Türen. Mehr dazu in unserer Story „Loic Brunis Custom Hebel“.

Bild (c) Michal červený

Doch auch nach einer erfolgreichen Rennsaison blieben Veränderungen in der Teamstruktur nicht aus. Nach langjähriger Zusammenarbeit verabschieden sich die amtierende Cross-Country Weltmeisterin Kate Courtney und Mountainbikelegende Jaroslav Kulhavy. An ihre Stelle treten die Straßenweltmeisterin Anna van der Breggen, und der U23-Weltmeister im Cross-Country, Alan Hatherly.  Miranda Miller verlässt das Specialized Gravity Team, das sich so auf den amtierenden Downhill-Weltmeister Loic Bruni  und Nachwuchstalent Finn Iles verschmälert. Curtis Keene und Jared Graves ziehen sich komplett aus der Enduro World Series zurück und scheiden so aus dem Specialized Enduro Team aus. Mit Killian Callaghan, Maxime Chapuis und Francescu-Maria Camoin gehen 2019 drei weitgehend unbekannte Fahrer mit den neongelben Bremsen an den Start.

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Während das Fahrer-Rad Teams und Athleten nahezu überrollt, hat es Brett Tippie die letzten Jahre weit verfehlt. Seit 2016 vertraut der Urvater des Freeride auf unser Bremsenrepertoire. Neben seinen unzähligen Erfolgen als MTB-Profi, ist der Kanadier zum wichtigen Brandambassador der Marke MAGURA geworden. Und passend zum strahlend gelben MAGURA-Emblem trägt er den Titel „Director of Good Times“. Als Strahlemann ist mit ihm überall, immer gute Laune garantiert!

Ride on mit Drop´n´Roll und neuem Familienmitglied

Wir können ein neues Mitglied in der MAGURA-Familie begrüßen! Der Pole Kamil Kobędzowski hebt das Trialfahren auf ein komplett neues Level. Er selbst bezeichnet sich eher als Stuntfahrer und das sind auch die ersten Assoziationen, die uns beim genaueren Betrachten seiner Kunst in den Sinn kommen. Seine Bewegungen sind vergleichbar mit dem Kunstradsport, ähnlich galant und graziös – nur eben etwas rauer und vor allem auf dem Trialbike. Er zeigt Akrobatik, die man sonst eher von den MAGURA Powersportsfahrern kennt.

Mit Danny MacAskills Drop´n´Roll Tour geht es hingegen in die vierte Runde. Bei ihren waghalsigen Tricks auf dem Trialbike müssen sich die Jungs hundertprozentig auf die Bremsleistung verlassen können. Seit 2015 vertrauen Danny, Fabio, Ali und Duncan der MAGURA MT7 Raceline. Egal wo sie auftreten, sie begeistern!

Initiator der Tour war Bikelegende Danny MacAskill. Der Schotte gehört zu den besten Mountainbike-Fahrern der Welt und lässt sich ständig neue Tricks einfallen. Eine Stadt verwandelt er in einen Spielplatz für Mountainbiker, auf dem er sich nach Herzenslust austobt. Auch Drop´n´Roll-Mitglied, Fabio Wibmer, ist immer auf der Suche nach neuen Herausforderungen. Der Österreicher zählt zu den talentiertesten Allroundern auf dem Bike. Egal ob bei Schnee mit Karacho über die Piste oder im Wheelie durch seine Wahlheimat Innsbruck. Mit über 2 Millionen Abonennten ist er zudem ein echter Youtube-Star. Zusammen mit seinem Mitbewohner und  Kumpel, Elias Schwärzler, entstand aus einer Youtube-Serie die Marke „Sick Series“. Seit 2016 gehört Fabio zu den MAGURA-Fahrern, ein Jahr später folgte Elias.

Ein gern gesehener Gast in ihrer Youtube-Serie ist Tom Oehler. Der Red Bull-Fahrer und Trial-Weltmeister gehört zur absoluten Extraklasse im Bikebereich. Nebenbei stellte der Österreicher sogar zwei Weltrekorde auf – „highest wallclimb on a bicycle“ (2009) und „fastest 400m hurdles on a bicycle“ (2013).

Ein weiteres Radtalent, das sein Herz an das Tiroler Innsbruck verloren hat, ist Harald Philipp. Wie er selbst schreibt, ist er nur „versehentlich mitten in Deutschland geboren“. Seine Heimat sind die Berge, die der Extremsportler auch fast nur auf dem Bike erkundet. Für ihn ist nichts unfahrbar!

MAGURA Globetrotter biken um die Welt

Zusammen mit Max Schumann bilden Harald und Tom ein Dreiergespann, das gerne neue Wege in jeglichen Ländern erforscht. Max berichtet über seine Abenteuer gerne in Magazinen wie z.B. online auf „mtb-News“, Harald verpackt seine Erlebnisse in Live-Vorträgen. Bis Ende Mai ist er noch mit seinem Programm „Pfadfinder“ in Deutschland und Österreich auf Tour.

In dieser Männerdomäne ist es nicht leicht sich durchzusetzen. Dorothee Fleck hat aber genau das geschafft und ist nicht nur Abenteuerin, sondern auch Buchautorin. Für sie ist das Bike neben Freizeit- und Sportgerät auch Fortbewegungsmittel über Ländergrenzen hinaus. Seit 2015 erkundet sie den schwarzen Kontinent. Allein als Frau in Afrika – darüber macht sie sich keine Sorgen. Mehrere Weltumrundungen machten sie erfahren.

Geballte Girls Power gibt es auch bei den Zwillingen Caro und Anita Gehrig. Die beiden Schweizerinnen mischen die Enduro World Series seit mehreren Jahren ordentlich auf. Sie lieben es neue Orte zu erkunden und Geheimnissen auf der Spur zu sein. Ihr letztes Projekt: Free Riding Iran.

Rennfahrer auf Medaillenjagd

Auch die Cross-Country Fahrerin, Elisabeth Brandau, zeigt was unsere Mädels alles draufhaben. Erst 2018 stellte die zweifache Mutter wieder unter Beweis, dass sie momentan der schnellste Pfeil im Köcher der deutschen Nationalmannschaft bei den Elitedamen ist. Sie ist amtierende deutsche Meisterin im Cross-Country und im Radcross. In diesem Jahr wird zu ihren Farben orange-schwarz noch strahlend gelb hinzukommen.

Genauso wie die Cross-Country-Fahrer befinden sich die MAGURA-Marathon Teams noch in der Vorbereitungsphase. Doch viel Zeit bleibt nicht mehr. Bereits nächste Woche beginnt schon das Absa Cape Epic durch die Wüste Südafrikas. Dem härtesten Etappenrennen der Welt stellen sich unter anderem unsere beiden Teams Texpa-Simplon und Centurion Vaude. Auch hier gab es einen neuen Transfer. Markus Kaufmann wird in diesem Jahr in den Farben der Firma Texpa zu sehen sein. Damit werden aus Teamkameraden knallharte Rivalen. In seinem ehemaligen Team Centurion Vaude lauern Jochen Käß und Daniel Geismayr bereits, um sich mit ihm zu duellieren. Eins ist sicher: in puncto Bremsen gilt bei allen Drei Gleichstand!

Alle MAGURA „Teams and Riders“ können auch auf unserer Homepage genauer unter die Lupe genommen werden!