Absa Cape Epic: Annika Langvad und Bart Brentjens feiern fünften Gesamtsieg

Die beiden Specialized-Fahrerinnen, Annika Langvad und Anna van der Breggen, gewinnen nach den letzten beiden Etappensiegen, auch die Goldmedaille in der Gesamtwertung. In der Kategorie Grand Masters gehen alle Etappensiege an Bart Brentjens und Abraoo Azevedo. Alan Hatherly und Matthew Beers in den Top fünf.

(c) Michal červený

Die acht Renntage in der Hitze Südafrikas sind Geschichte. Das Absa Cape Epic wurde auch 2019 seinem Ruf völlig gerecht – Ups and Downs und das nicht nur in den Höhenprofilen der Etappen. Auch die MAGURA-Fahrer hatten zu knabbern an dem anspruchsvollen Wettkampf. Auch auf den letzten Kilometern gab es die ein oder andere Überraschung.

Gallerie (c) Michal červený

Damen-Duo mit gewohnter Stärke zurück

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Nachdem Annika und Anna bei der fünften Etappe Federn lassen mussten, zeigten sie sich auf den letzten Kilometern des Wettkampfs bestens erholt. Bei der sechsten Etappe fuhren sie ihren Gegnerinnen regelrecht davon und rissen bereits am ersten Berg eine Lücke. Die Führung ließen sie sich bis ins Ziel nicht mehr nehmen und holten so ihren fünften Etappensieg. Beim großen Finale von Stellenbosch nach Val de Vie en Paarl war das dänisch-niederländische Duo erneut siegreich. Nach 30km hatten sie ihre Führung auf 1:46 Minuten ausgebaut, verloren dann jedoch ihren Vorsprung und pedalierten zusammen mit ihren Konkurrentinnen bis zum letzten Kilometer zusammen. Dann kam die Attacke, bei der sich die beiden absetzen konnten und schließlich mit 17 Sekunden Vorsprung auf Platz eins ins Ziel kamen. Damit gewannen sie die 14. Auflage des Absa Cape Epic. Für Annika war es der fünfte Gesamtsieg in ihrer Karriere, für Anna der erste.

Überlegen sicherten sich auch Bart Brentjens und Abraoo Azevedo die Goldmedaille. Die beiden Grand Masters komplettierten ihren Durchmarsch in den letzten beiden Renntagen – sieben von sieben Etappen plus Prolog gewann das Duo. Anzeichen von Müdigkeit – Fehlanzeige. Von ihren Gegnern zeigten sie sich völlig unbeeindruckt und pedalierten in ihrem Tempo über die Strecke.

Blums/Fini überraschend auf Platz drei

In der letzten Etappe konnten Sebastian Fini und Martins Blums nochmals alle Kräfte mobilisieren. Mit nur 54 Sekunden Rückstand auf die Erstplatzierten, fuhren sie auf Rang drei. Damit schlossen sie das Absa Cape Epic mit ihrem besten Ergebnis ab und landeten in der Gesamtwertung auf Platz 15.

Eine konstante Leistung hingegen konnten Alan Hatherly und Matthew Beers abliefern. Auch die letzten Etappen schlossen sie in den Top Ten ab. Das wurde mit Platz fünf in der Gesamtwertung belohnt. Alan nahm zum ersten Mal beim Absa Cape Epic teil und ging somit als kompletter Frischling an die Startlinie. Das Ergebnis ist sehr vielversprechend und es wird spannend, was der amtierende U23-Weltmeister in dieser Saison noch von sich zeigt.

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Der erste Härtetest der Saison ist geschafft und nun bereiten sich die Athleten auf die weiteren Rennen vor. Bereits in einem Monat startet der UCI Mountainbike Weltcup mit dem ersten Downhillrennen in Maribor (SVN). Hier gehen Loic Bruni und Ko an den Start. Für viele Profiteilnehmer des Absa Cape Epic startet die Weltcup-Saison im Cross-Country Mitte Mai in Albstadt (GER). Der Saisonauftakt war geprägt von Höhen und Tiefen für die MAGURA-Fahrer und wir werden sehen, ob die Verletzungen bis zu den nächsten anstehenden wieder komplett auskuriert und verheilt sind.

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