Tag 7: Wir haben’s geschafft!

Wilkommen in Bilbao: Endlich am Ziel!  

Wir sind am Ziel! Wer hätte das gedacht: ein Koch, eine Mutter von drei Kindern, ein Führerschein-Neuling und ein Ex-Mountainbikeprofi haben den 1500km weiten Weg von Benicassim nach Bilbao in sieben Tagen zurückgelegt! Entgegen unseren Erwartungen, war die letzte Etappe nochmal knüppelhart. Nicht nur, dass wir körperlich bereits am Ende waren – der technische Anspruch dieser Etappe stellte alles bisherige der letzten Tage in den Schatten.

Die wohl anspruchsvollste Passage war eine Bergüberquerung. Es gab zwar einen Wanderweg – dieser war aber kaum zu erkennen. So kämpften wir uns durch das steile und zerklüftete Gelände bis an den Fuß des Berges hinab. O-Ton Caro: „Das würd ich nichtmal mitm Fahrrad fahren, und dann muss ich da mit dem Motorrad runter!“

Ich sehe was, was du nicht siehst: Wo ist denn nun der Wanderweg?
Steil bergab: Zerklüftetes und steiles Gelände fordert uns am Ende nochmal alles ab.

Anschließend durchquerten wir ein Waldstück. Das war der absolute Wahnsinn: pures Motocross-Feeling! Die Geschwindigkeit mit der wir durchpflügten war verrückt. So verrückt, dass Tibors Ölflasche zu Bruch ging und das Öl sich überall an ihm verteilte. Ähnlich eingesaut sah übrigens auch Caro nach ihrer Lieblingspassage aus: wir kamen an ein Stück, das mit Matsch überzogen war – und das Caro sehr große Freude bereitete.

Schlammschlacht!
Noch mehr Schlamm!
Teamwork: Das beste Mittel gegen Hindernisse.

Als wir endlich in Bilbao ankamen, gab’s kein Halten mehr: wir waren unglaublich erleichtert, lachten und fielen uns in die Arme. Wir hatten es wirklich geschafft! Während Götz und Caro sind mehr als fantastisch geschlagen haben, sind wir uns einig, dass die Auszeichnung als Iron Man des Trips Javi erhält: der Typ muss aus Stein sein und Nerven wie Drahtseile haben! Er ist nach seinem schweren Sturz und seiner ausgekugelten Schulter trotzdem weitergefahren und hat weiterhin Fotos gemacht.

Ausgelassene Stimmung nach all den Strapazen!

Wir sind in jeder Hinsicht über uns hinausgewachsen. Jetzt aber ist es Zeit zu entspannen. Unser Flug geht am Mittwoch und bis dahin legen wir die Füße hoch.