Tag 1: Härter als erwartet

Wir wussten alle, dass es kein Spaziergang wird. Dass wir am ersten Tag aber derart an unsere Grenzen gelangen, war keinem von uns klar. Wurden wir mit jeder möglichen Art von Terrain konfrontiert: steiniger Untergrund, Waldboden in Schräghanglage, ein ausgetrocknetes Flussbett und eine nasse Flussdurchfahrt sind nur eine kleine Auswahl der Gemeinheiten, die uns das spanische Hinterland entgegensetzte.

Steiles, verblocktes Gelände.
Eine der angenehmeren Passagen.

Als wir feststellten, dass ein Teil der eigentlichen Route nicht befahrbar war, wichen wir auf eine alternative Route aus, die uns durch einen Wald führte. Das Problem an der Sache: es gab keinen richtigen Weg und die imaginäre Route führte uns am Schräghang steil bergauf. Der ansonsten griffige Waldboden war mit kleinen Tannenzapfen übersät, was das Gasgeben zu einer schwierigen Angelegenheit machte – besonders bei den Zweitaktern.

Das steile Waldstück brachte alle an ihre Grenzen.

Zum allgemeinen Verständnis: Husqvarna hat uns Zwei- und Viertakter für den Trip zur Verfügung gestellt. Der Hauptunterschied liegt im Gewicht und in der Leistungsentfaltung. Während die Leistungskurve bei Viertaktern relativ gleichmäßig ansteigt, sind die leichteren Zweitakter deutlich brachialer unterwegs und anspruchsvoller im Handling.

Für alle, die es genauer wissen wollen: Schaut euch hier den gesamten Tech Talk zwischen Andi und Tibor an!

Da haben wir wohl etwas richtig gemacht: Die improvisierte Hilfskonstruktion von José hat den Tag unbeschadet überstanden.
Geschafft: Götz und José

Der Wald forderte seinen Tribut. Kurz zuvor war Götz gestürzt und hatte sich am Knie verletzt. Der jetzt so technische Anstieg brachte ihn und auch Caro an ihre Grenzen. Während sich Götz und Caro zu Fuß auf den Weg machten, fuhren Tibor und Andi die Motorräder über den Hügel. Zusammen ließen sie den Wald schließlich hinter sich und kamen am Abend am Hotel an.

Höchste Zeit für eine Pause: Götz ist völlig fertig und erschöpft – wie wir alle.
Kein schlechter Ort, um zu verweilen: Hier fand eine der drei Pausen statt.

Ein Blick auf die allgemeinen Zahlen der ersten Etappe zeigt, wie fordernd diese war: wir haben eine Distanz von 192km bei 3600 Höhenmetern und 3200 Abfahrtsmetern zurückgelegt . Wir waren insgesamt über 14 Stunden unterwegs, die reine Fahrzeit betrug 9:20 Stunden, während unsere Durchschnittsgeschwindigkeit bei 20km/h lag.

Für mehr Details und Kurzinterviews mit den Fahrern, schaut euch unser Recap des ersten Tages an:


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