Tag 2: Willkommen in der Hölle

Einer der schnelleren Abschnitte an Tag 2.

Mit einem Mann weniger starteten wir am zweiten Tag in die nächste Etappe. Der Grund: Götz, der sich an Tag 1 bei seinem Sturz am Knie verletzt hatte, legte einen Ruhetag ein. Das Knie sollte geschont werden, weshalb er die Strecke nach La Toba auf der asphaltierten Straße zurücklegte. Gut für ihn, denn wir gingen mal wieder durch die Hölle.

Andi hat sich enen Platten eingefahren….
… der dank José innerhalb von 10 Minuten repariert war.

Dabei hatte alles so gut angefangen: Am Vormittag legten wir ein gutes Stück der Gesamtstrecke zurück. Trotz einer kleinen Panne (Andi fuhr sich vorne einen Platten ein) kamen wir gut voran und erreichten Geschwindigkeiten von bis zu von 110km/h – für Schotter und lose Untergründe ist das ordentlich schnell. Nach einem leichten Mittagessen ging es weiter – und die Probleme begannen.

Dutzende großer Baumstämme versperrten uns den Weg.

Wir durchfuhren wieder mal ein großes Waldgebiet. Das Problem: kurz zuvor muss in dieser Gegend ein schlimmer Sturm gewütet haben. Dutzende ausgerissene Bäume lagen im Wald und versperrten den Trail. Das war eine Herausforderung mit der wir nicht gerechnet hatten und die uns viel Zeit und Kraft kostete: eine 140kg schwere Maschine über einen Baumstamm mit 40 bis 50cm zu heben bzw. zu fahren, ist wirklich kein Kinderspiel.

Mit der richtigen Technik wurde das Überfahren der Baumstämme leichter – anstrengend war es trotzdem.
Fix und fertig: Andi gönnt sich eine wohlverdiente Pause.

Nach 236km kamen wir in La Toba an. Wir waren völlig erledigt – einerseits. Anderereits waren wir glücklich, weil es jetzt einfacher werden sollte. Die Route von Tag 3 versprach uns eine Strecke entlang des Flusses, raus aus der Vegetation und hinein in trockenes Gebiet.

Der Tag liegt hinter uns: Noch nie hat sich ankommen so gut angefühlt!

Ein weiterer Vorteil: nicht weit von unserer Route verläuft eine asphaltierte Straße parallel. Auch aufgrund dieser Tatsache hat Götz sich entschieden, trotz seiner Verletzung wieder im Gelände mitzufahren. Damit wären wir wieder vollzählig und bereit für die nächste Etappe.

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